Ein weiterer Schritt in der sich beschleunigenden Entwicklung humanoider Roboter am Beispiel von Neura Robotics. Und warum man auch hier auf China schauen sollte

In meinem letzten Blog-Beitrag Immer in Bewegung. Neueste Entwicklungen in der Welt der KI-Ökonomie: „Physical AI“ ging es bei der Erläuterung, was es mit diesem Physical AI auf sich hat, auch um das Beispiel der Entwicklung humanoider Roboter. Dabei wurde ein in Deutschland ansässiges Unternehmen erwähnt: Neura Robotics in Metzingen.

Das Modell 4NE1 von NEURA Robtics

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Immer in Bewegung. Neueste Entwicklungen in der Welt der KI-Ökonomie: „Physical AI“

»Künstliche Intelligenz verlässt den Bildschirm. Während Investoren in den vergangenen Jahren vor allem auf Sprachmodelle für Chatbots setzten, fließt das Geld zunehmend in Technologien, die Maschinen sehen, greifen und sich bewegen lassen. Physical AI – Künstliche Intelligenz für die physische Welt – entwickelt sich zur neuen Wachstumswette«, so Nina Müller in ihrem Artikel „Investoren setzen ihr Geld jetzt auf KI zum Anfassen“, der am 14. Januar 2026 in der Online-Ausgabe der FAZ veröffentlicht wurde.

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Die KI und die negativen Auswirkungen (nicht nur) auf Einstiegsjobs

Immer öfter findet man in der Wirtschaftspresse Berichte, dass durch „die“ KI Arbeitsplätze wegfallen. Zuweilen hat man den Eindruck, dass ganze Berufsgruppen zur Disposition stehen.

Nehmen wir den Journalismus. »In einer Mitteilung von RTL klingt es, als ginge es bei der Sendergruppe bergauf. Die Wahrheit ist eine andere: 230 Arbeitsplätze für Journalisten fallen weg. Die Künstliche Intelligenz übernimmt«, so Michael Hanfeld in seinem Kommentar KI statt Journalisten. Lesen wir weiter:

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Die Bedrohung der Drehbuchautoren und Schauspieler durch die KI – und ein vorerst erfolgreicher Streik in den USA dagegen

Ich hatte in der letzten Veranstaltung bei der Besprechung der Arbeitsmarkt-Auwirkungen der KI auch kurz das Beispiel der Filmindustrie genannt. Und dass es in diesem Bereich in den USA sogar einen längeren Streik gegeben hat, bei dem es nicht nur um Lohn- bzw. Honorarerhöhungen ging, sondern der Arbeitskampf richtete sich ausdrücklich auch gegen mögliche negative Beschäftigungsfolgen der KI in dieser Branche.

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Wie kann es weitergehen mit der deutschen Industrie?

Wir haben uns intensiv die Diskussion über die (umstrittene) These einer „Deindustrialisierung“ angeschaut und Sie haben durchaus gewichtige Argumente kennen gelernt, die uns die Sorgenfalten ins Gesicht treiben sollten, vor allem eingedenk der Tatsache, welche überdurchschnittliche Bedeutung die Industrie sowohl für die Wertschöpfung wie auch für die Beschäftigung in Deutschland hat. Und die zuletzt vorgenommene Betrachtung der veränderten Wettbewerbssituation zwischen Deutschland und China und die chinesischen Erfolge in den Kernbereichen der deutschen Industrie (sowohl in der Automobilindustrie wie auch im Maschinenbau und in der Chemie) sollte die Sorgen weiter befeuert haben.

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China, immer dieses gar nicht so einfache China. Ein paar ergänzende Literaturempfehlungen für die Interessierten

Ich hoffe, dass Ihnen mit der Behandlung der chinesischen Immobilienkrise deutlich geworden ist, dass es nicht nur dieses beeindruckende und viele auch erdrückende chinesische „Erfolgsmodell“ gibt, das sich nicht nur in einer Überflutung des Globus mit immer mehr und immer besseren chinesischen Exportprodukten zeigt, sondern auch an dem scheinbar unaufhaltsamen technologischen Aufstieg bzw. Verselbstständigung der chinesischen Volkswirtschaft. Es gibt eben auch eine ganze Reihe an „Schattenseiten“ des chinesischen Modells, die vor allem viele Menschen in China erfahren müssen.

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Beziehungsstatus? Definitiv geändert! Die neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA

Man musste ja mit Blind- und Taubheit geschlagen sein, wenn man nicht die vielen Hinweise auf eine Abkehr des bisherigen „Verbündeten“ USA von Europa in den vergangenen Monaten wahrgenommen hat. Donald Trump und seine Entourage haben an vielen Stellen deutlich gemacht, was sie von Europa halten. Nichts. Und welche Rolle sie den europäischen Staaten in Zukunft zuschreiben wollen, das kann man nun schriftlich nachlesen. In aller Deutlichkeit.

Das Weiße Haus hat nun die neue „Nationale Sicherheitsstrategie“ der Vereinigten Staaten veröffentlicht – und die hat es wahrlich in sich. In mehrfacher Hinsicht, nicht nur hinsichtlich der Vorstellungen, die man offensichtlich in der Trump’schen Administration hat hinsichtlich der zukünftigen Beziehungen zu den europäischen Staaten. Sie können das garnicht überschätzen, was dort in Worte gefasst wurde.

Hier können Sie die im Original herunterladen:

➔ The White House (2025): National Security Strategy
of the United States of America
, Washington,
November 2025

Bitte laden Sie sich das Dokument herunter – es sind auch nur schlappe 29 Seiten, die es aber in sich haben. Bitte lesen Sie auf alle Fälle schon aus egoistischen, weit über mein VWL-Modul hinausreichenden Gründen mindestens das Kapitel, in dem es um die US-amerikanische Strategie Europa betreffend geht (unter der wohlfeil daherkommenden Überschrift „Promoting European Greatness“, S. 25-27).

China. Da muss man – gerade aus „deutscher“ Sicht – in diesen Zeiten genauer hinschauen. Vor allem auf den Hightech-Wettlauf

Wir haben heute in der Vorlesung ausführlich gesprochen zum einen über die Geschichte des deutschen Geschäftsmodells, das uns viele Jahrzehnte gut getragen hat und das uns zur derzeit (noch) drittgrößten Volkswirtschaft mit viel Wohlstand gemacht hat. Dazu ausführlicher der Beitrag Made in Germany? Es war einmal ein Exportweltmeister. Aufstieg und Fall eines Geschäftsmodells, den wir besprochen haben. Und ich habe Ihnen eine Zusammenfassung wichtiger Aspekte aus dem Ihnen vorliegenden Beitrag von Christoph Scherrer1 präsentiert.

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Made in Germany? Es war einmal ein Exportweltmeister. Aufstieg und Fall eines Geschäftsmodells

Viele Dinge, die heute um uns herum passieren und die aufgeregt diskutiert werden, lassen sich nur verstehen, wenn man den Blick zurück richtet und sich anschaut, wie sich das entwickelt hat. Das gilt auch und gerade für komplexe Volkswirtschaften.

Made in Germany: Das Geschäftsmodell der Bundesrepublik steht nach jahrzehntelangem Erfolg am Scheideweg. Wie es dazu kam, wer Deutschland am meisten zusetzt – damit beschäftigen sich Gröbner et al. (2025)1 in einem Beitrag, aus dem hier zitiert werden soll.

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